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Caritasverband Rheine, 05.11.2008

Wunderwelt der Kulturen

Familienzentrum besucht Caritas-Workshop zur interkulturellen Sensibilisierung

Rheine. cpr. Eine „Reise um die Welt“ erlebten die Erzieher des Familienzentrums des Bonifatius- und Ludgerus-Kindergarten im Schotthock mit den Kulturdolmetschern der Migrationsdienste der Caritas Rheine. In dem Workshop zur interkulturellen Sensibilisierung konnten die Erzieher und Erzieherinnen einen Einblick in die unterschiedlichen Kulturen der zugewanderten Menschen, die in Rheine leben und wohnen, bekommen.

Die Reise begann, indem die Erzieher auf landestypische Weise, zum Beispiel mit Salz und Brot, entsprechend der russischen Kultur, empfangen wurden. Bräuche und Sitten aus der Türkei, Sri Lanka, Portugal und Russland wurden von den Kulturdolmetschern des Centro S. Antonio interessant vermittelt. Saris aus Sri Lanka wurden anprobiert und die Erzieher nahmen an einer typischen russischen Teezeremonie teil. Währenddessen konnten die Erzieher den Kulturdolmetschern Fragen stellen, die sie schon immer interessiert haben und dank den offenen Antworten in allen Bereichen eine Reihe an Informationen für sich gewinnen.

Da der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in den beiden Kindertagesstätten sehr hoch ist, führt die Beschäftigung der Erzieher mit den Kulturen der Kinder und Eltern zu einer erhöhten Sensibilität. Dieses Thema wird für das Zusammenleben immer wichtiger.

Im Juni 2008 ist das Familienzentrum unter der Leitung von Ulla Wolters und Karin Reckers eine feste Kooperation mit dem Caritas-Migrationsdienst eingegangen. Elke Zeitner, Koordinatorin der Kulturdolmetscher und Nelson Rodrigues, Teamleiter Migration, betonen die Wichtigkeit der interkulturellen Öffnung von Einrichtungen. „Nur wenn wir die kulturellen Hintergründe kennen und diese im Alltag berücksichtigen, können wir füreinander Verständnis und Akzeptanz schaffen!“, so Elke Zeitner vom Centro S. Antonio des Caritasverbandes Rheine.

In einer Diskussionsrunde am Ende des Workshops wurde deutlich, dass alle Beteiligten die Veranstaltung als gelungen empfanden und sich für die Zukunft weitere Treffen mit den Kulturdolmetschern wünschen.

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