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Stand: 22.06.2017

Pressemitteilung

Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Entschieden weist Landes-Caritasdirektor Piendl die am Donnerstag, 4. August 2016 veröffentlichte Behauptung des Bayerischen Rundfunks zurück, nach der "in der Hälfte aller Heime" für Kinder und Jugendliche mit Behinderung "Missstände" herrschten.
"Diese Aussage ist völlig aus der Luft gegriffen und widerspricht völlig dem vom Sozialministerium vorgelegten Bericht", so Piendl. Dieser Bericht hatte bei einer vollständigen Prüfung aller 104 bayerischen Heime insgesamt sieben einzelne Fälle von gravierenden Mängeln festgestellt.  "Wie man aus dieser Tatsache auf Missstände in der Hälfte aller Häuser schließen kann, ist mir völlig unverständlich." Die genannte Behauptung könne sich auch nicht auf die von Sozialministerin Emilia Müller einberufene Expertenrunde berufen. Piendl erinnert daran, dass der Prüfbericht den Heimen "eine weit überwiegend gute und fachlich qualifizierte Arbeit" bescheinigt, unterstützt aber auch ausdrücklich die vorgesehenen Maßnahmen zur fachlichen und strukturellen Weiterentwicklung der Einrichtungen. "Dies geschieht in hoch kompetenter Art und Weise. Haltlose Skandalberichte helfen hier jedoch nicht weiter", so der Landes-Caritasdirektor.

Bericht der Staatsregierung "Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung"

Presseerklärung von Landes-Caritasdirektor Piendl vom 4. August 2016

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Microsoft Word - Bericht Endfassung 4-8-2016 mit 10Punkte_ohne Speicherangaben.docx

Presseerklärung Piendl

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