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Expertenrat mit Caritas-Beteiligung für Teilzeitausbildung


Die Mitglieder des Expertenrates "Zukunft sozial gestalten" haben sich einhellig für mehr Teilzeitausbildungsplätze ausgesprochen. Die Möglichkeit der Ausbildung in Teilzeit ist noch zu wenig bekannt. Dabei ist sie gerade für junge Mütter eine wichtige Chance neben der Kinderbetreuung einen Berufsabschluss und damit eine selbstständige Einkommens- und Lebensperspektive zu erlangen. Auch die Betriebe profitieren von den oft hoch motivierten Teilzeitauszubildenden. Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat daher auf Anregung des Expertenrates bereits Schwangerschaftsberatungsstellen, Mütterzentren und Mutter-Kind-Häuser in Bayern über die Teilzeitausbildung informiert. Diese Anlaufstellen für werdende und junge Mütter zeigen auch berufliche Perspektiven auf. Der Expertenrat wird sich in den Mitgliedsorganisationen, auf Landes- und auf Bundesebene weiter für die Förderung der Teilzeitausbildung einsetzen. Das Bayerische Sozialministerium hat den Expertenrat "Zukunft sozial gestalten" mit hochrangigen Vertretern der Kirche, der Freien Wohlfahrtspflege, der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite sowie der Kommunen im Jahr 2012 berufen, um insbesondere die Rahmenbedingungen der Arbeit und den Zusammenhalt der Gesellschaft in den Blick zu nehmen. Hierzu soll der Expertenrat, dem Landes-Caritasdirektor Prälat Piendl angehört, möglichst konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten, die die soziale Lage in Bayern verbessern können. (Quelle:Staatsregierung)

 

Caritas in Bayern alarmiert über schlechtes Image des Ehrenamts


Bayerns Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (Foto) zeigt sich besorgt über das schlechte Image des Ehrenamts. "Dass laut aktuellen Zahlen einer GfK-Umfrage über

40 Prozent der Bundesbürger der Ansicht sind, unentgeltliche Tätigkeiten seien Jobkiller und würden zudem die Ehrenamtlichen ausnutzen, ist alarmierend", so Piendl. Auch dass offenbar zwei Drittel der Bevölkerung der Ansicht sind, vor allem der Staat habe sich um Umwelt und Hilfsbedürftige zu kümmern, sei "sehr bedenklich". Die Angelegenheiten der eigenen Umgebung mitzugestalten und sich einbringen zu können, sei ein demokratisches Gut. Besonders besorgniserregend sei jedoch, dass die Erhebung der Marktforschung GfK aus Nürnberg auch das Bröckeln der Solidarität untereinander dokumentiere. Laut den Nürnberger Zahlen ist ein Drittel der Deutschen der Ansicht, jeder müsse "selber schauen, wo er bleibt". "Ein solches Klima in der Gesellschaft ist gefährlicher Zündstoff", warnt der bayerische Caritas-Direktor. 

Ministerin Müller: "Caritas ist eine tragende Säule des sozialen Bayern"


Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (Foto) hat die Arbeit der Caritas als eine wichtige Säule des sozialen Freistaats gewürdigt: "Mein Haus schätzt die Caritas und ihre vielseitige Arbeit zum Wohl der Menschen in Bayern außerordentlich", so die Ministerin. Als größter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern sei die Caritas ein unverzichtbarer Partner in allen Fragen des sozielen Zusammenlebens in Bayern, betonte die Ministerin. Anlass der Würdigung war der Auftakt zum fünften Finanzforum der Caritas in Bayern, das im Münchner Exerzitienhaus Schloss Fürstenried stattfand und sich vor allem mit dem Modell der Sozialgenossenschaften befasste.

 

Unterzeichnung der Charta zur Betreuung Sterbender


Wichtiger Termin in Regensburg: In der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) fand Mitte Mai der fünfte Bayerische Hospiz- und Palliativtag statt. Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Charta-Unterzeichnung, bei der die im Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis zusammengeschlossenen Verbände der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" beitraten. Im Beisein von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (vorne rechts) unterschrieb unter anderem auch Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (vorne links).

 

Braucht es einen "Sozialen Kapitalmarkt"?


Unter dem Motto "Soziales Erwirtschaften: Notwendig oder anstößig?" nahm Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (links) an einem Gespräch der "Stiftung Neue Verantwortung" in München teil. "Das Spannungsverhältnis von Schuldenbremse und dem demographiebedingt steigenden Anspruch an soziale Leistungen verlangt innovative Ansätze im Sozialbereich", so die Ausgangs-These der Veranstaltung (Foto: van Oosting). Weitere Gesprächspartner waren unter anderem Ulrike Garanin (Vorstand bei Joblinge e.V.) sowie Carl-August Graf von Kospoth (Geschäftsführender Vorstand, Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG).

 

Mit Trommeln und Trillerpfeifen für bessere Pflege-Bedingungen


Für mehr gesellschaftliche Anerkennung der Pflegeberufe und bessere Rahmenbedingungen in der Pflege haben bei der zentralen bayerischen Veranstaltung zum bundesweiten Aktionstag Pflege über 1.000 Beschäftige in der Pflegebranche demonstriert. Die Caritas war durch rund 300 Frauen und Männer repräsentiert, die mit Transparenten, Trommeln und Trillerpfeifen auf ihre Forderungen aufmerksam machten. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl betont, dass eine umfassende Reform der Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, für die man auch Geld in die Hand nehmen müsse. "Gute Versorgung gibt es nicht zum Schnäppchenpreis", so der Landes-Caritasdirektor.