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Früherer Landes-Caritasdirektor Zerrle feiert 70. Geburtstag

Seinen 70. Geburtstag feiert am Dienstag, 8. Juli 2014, Prälat Karl-Heinz Zerrle, bayerischer Landes-Caritasdirektor von 2000 bis Ende 2011. Zerrle wurde 1944 in Burgau (Schwaben) geboren. Nach dem Abitur in Augsburg studierte er Theologie in Augsburg, Dillingen und München. Nach seiner Priesterweihe 1970 war er zunächst als Seelsorger in Augsburg und Ichenhausen tätig und wurde 1975 zum Militärpfarrer in Neuburg an der Donau ernannt. 1981 trat er seinen Dienst als Sekretär beim Caritasverband der Diözese Augsburg an. 1990 wurde er Diözesan-Caritasdirektor in Augsburg. Zerrle gründete unter anderem Caritas-Kreisverbände, um den katholischen Wohlfahrts-Verband zu dezentralisieren. Er förderte den weiteren Ausbau der Suchtberatungs-Stellen und der Sozialpsychiatrischen Dienste. 1993 wurde Karl-Heinz Zerrle zum Monsignore, 2000 zum Prälaten ernannt.

 

Caritas in Bayern alarmiert über schlechtes Image des Ehrenamts

Bayerns Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (Foto) zeigt sich besorgt über das schlechte Image des Ehrenamts. "Dass laut aktuellen Zahlen einer GfK-Umfrage über
40 Prozent der Bundesbürger der Ansicht sind, unentgeltliche Tätigkeiten seien Jobkiller und würden zudem die Ehrenamtlichen ausnutzen, ist alarmierend", so Piendl. Auch dass offenbar zwei Drittel der Bevölkerung der Ansicht sind, vor allem der Staat habe sich um Umwelt und Hilfsbedürftige zu kümmern, sei "sehr bedenklich". Die Angelegenheiten der eigenen Umgebung mitzugestalten und sich einbringen zu können, sei ein demokratisches Gut. Besonders besorgniserregend sei jedoch, dass die Erhebung der Marktforschung GfK aus Nürnberg auch das Bröckeln der Solidarität untereinander dokumentiere. Laut den Nürnberger Zahlen ist ein Drittel der Deutschen der Ansicht, jeder müsse "selber schauen, wo er bleibt". "Ein solches Klima in der Gesellschaft ist gefährlicher Zündstoff", warnt der bayerische Caritas-Direktor.

 

Ministerin Müller: "Caritas ist eine tragende Säule des sozialen Bayern"

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (Foto) hat die Arbeit der Caritas als eine wichtige Säule des sozialen Freistaats gewürdigt: "Mein Haus schätzt die Caritas und ihre vielseitige Arbeit zum Wohl der Menschen in Bayern außerordentlich", so die Ministerin. Als größter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern sei die Caritas ein unverzichtbarer Partner in allen Fragen des sozielen Zusammenlebens in Bayern, betonte die Ministerin. Anlass der Würdigung war der Auftakt zum fünften Finanzforum der Caritas in Bayern, das im Münchner Exerzitienhaus Schloss Fürstenried stattfand und sich vor allem mit dem Modell der Sozialgenossenschaften befasste.

 

Unterzeichnung der Charta zur Betreuung Sterbender

Wichtiger Termin in Regensburg: In der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) fand Mitte Mai der fünfte Bayerische Hospiz- und Palliativtag statt. Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Charta-Unterzeichnung, bei der die im Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis zusammengeschlossenen Verbände der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" beitraten. Im Beisein von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (vorne rechts) unterschrieb unter anderem auch Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (vorne links).

 

Braucht es einen "Sozialen Kapitalmarkt"?

Unter dem Motto "Soziales Erwirtschaften: Notwendig oder anstößig?" nahm Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (links) an einem Gespräch der "Stiftung Neue Verantwortung" in München teil. "Das Spannungsverhältnis von Schuldenbremse und dem demographiebedingt steigenden Anspruch an soziale Leistungen verlangt innovative Ansätze im Sozialbereich", so die Ausgangs-These der Veranstaltung (Foto: van Oosting). Weitere Gesprächspartner waren unter anderem Ulrike Garanin (Vorstand bei Joblinge e.V.) sowie Carl-August Graf von Kospoth (Geschäftsführender Vorstand, Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG).

 

99. Katholikentag in Regensburg: Caritas-Programm eröffnet

Trotz heftigen Regens haben rund 150 Interessierte die Eröffnung des Caritas-Programms auf dem 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg besucht. Am Neupfarrplatz, wo noch bis zum Wochenende die Caritas-Bühne aufgebaut ist, begrüßten unter anderem Caritas-Präsident Prälat Dr. Peter Neher und Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz die begeisterten Katholikentags-Besucher. Im umgebenden "Caritas-Dorf" können sich die Teilnehmer des Katholikentags ganz unmittelbar über die zahlreichen Arbeitsfelder des Wohlfartsverbands informieren (Foto). Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl nimmt an meherern Programmpunkten des Katholikentags teil und dankt allen Organisator(inn)en und Helfer(inne)n für ihr Engagement.

 

Mit Trommeln und Trillerpfeifen für bessere Pflege-Bedingungen

Für mehr gesellschaftliche Anerkennung der Pflegeberufe und bessere Rahmenbedingungen in der Pflege haben bei der zentralen bayerischen Veranstaltung zum bundesweiten Aktionstag Pflege über 1.000 Beschäftige in der Pflegebranche demonstriert. Die Caritas war durch rund 300 Frauen und Männer repräsentiert, die mit Transparenten, Trommeln und Trillerpfeifen auf ihre Forderungen aufmerksam machten. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl betont, dass eine umfassende Reform der Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, für die man auch Geld in die Hand nehmen müsse. "Gute Versorgung gibt es nicht zum Schnäppchenpreis", so der Landes-Caritasdirektor.