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"Wie wollen Menschen mit Behinderung heute leben?"

Ende März veranstaltete die Landes-Arbeitsgemeinschaft Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie Bayern (LAG CBP Bayern) einen Aktionstag unter dem Motto &bdquoWie wollen Menschen mit Behinderung heute leben?&ldquo. Über 200 Besucherinnen und Besucher kamen im Senatssaal des bayerischen Landtags zu einem Tag voller guter Gespräche und Begegnung auf Augenhöhe zusammen. Grußworte sprachen unter anderem Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der CBP-Vorsitzende Johannes Magin sowie Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (siehe Foto), hier mit Gebärden-Dolmetscherin.

 

Landes-Caritasdirektor gratuliert Kardinal Marx zum DBK-Vorsitz

Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl hat Kardinal Reinhard Marx (Foto) zu seiner Wahl als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gratuliert. "Ich freue mich, dass mit dem Münchner Erzbischof ein profilierter Sozialethiker den Vorsitz der DBK übernommen hat", so Piendl. Denn auch die Themen der Caritas seien häufig im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Sozialwesen angesiedelt. Zudem könne die bayerische Perspektive, die Marx mit in den DBK-Vorsitz bringe, auch wichtige Impulse für deutschlandweite Themensetzungen einspielen. Denn Bayern kenne Chancen und Herausforderungen von prosperierenden Ballungsräumen ebenso wie die von stukturschwächeren, ländlichen Regionen.

 

Bayerische Caritas bedauert das Ausbleiben staatlicher Investitionskosten-Zuschüsse für Pflege-Einrichtungen

Der Landes-Caritasverband (LCV) Bayern bedauert, dass es auf absehbare
Zeit offenbar keine Investitionskosten-Zuschüsse der Staatsregierung für den Neubau und den Erhalt
von Einrichtungen des Pflegewesens geben wird. Ein entsprechender
Antrag, der aktuell im Pflegeausschuss des Landtags behandelt
wurde, fand bei den Parlamentariern keine Mehrheit. Nachdem staatliche Investitionskosten-Zuschüsse vor 10 Jahren eingestellt wurden, weist der LCV Bayern regelmäßig auf die Investitionskosten-Lücke im Pflegebereich hin. Im Interesse der pflegebedürftigen Menschen im Freistaat sei laut Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl (Foto) daher weiter dringend nach Lösungen zu suchen, &bdquodie Alter und Pflegebedürftigkeit nicht zum unkalkulierbaren finanziellen Risiko für die betroffenen Familien machen&ldquo.

 

Kommunalwahlen in Bayern: Caritas mahnt Entwicklung des ländlichen Raums an

Die Caritas im Freistaat fordert im Vorfeld der bayerischen Kommu- nalwahlen von den künftigen Mandats- träger(inne)n, offensiv für die Entwicklung der ländlichen Regionen Bayerns einzutreten. Soziale und gesundheitliche Versorgungs-Engpässe auf dem Land, die Erosion junger Menschen aus strukturschwächeren Gebieten sowie ein sich verschärfendes Stadt-Land-Gefälle dürften Landräte, Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte nicht hinnehmen. "Als größter Wohlfahrtsverband Bayerns ist die Caritas flächendeckend als sozialer Dienstleister tätig – auch da, wo sich andere Anbieter aus der Region zurückgezogen haben", so Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl. Das dichte Netz aus rund 6.000 stationären und ambulanten Wohlfahrts-Einrichtungen der Caritas im Land sei daher unverzichtbarer Teil der "sozialen und kommunalpolitischen Landkarte Bayerns".

 

"Energie-Armut" durch drastische Verteuerung von Strom und Gas

Die Caritas in Bayern zeigt sich besorgt angesichts aktueller Preissteigerungen für den Energiebedarf in privaten Haushalten. "Für immer mehr Menschen sind die Kosten für Gas, Strom und Öl zunehmend schwieriger zu stemmen", warnt Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl. Zu befürchten sei eine regelrechte "Energie-Armut" in sozial schwächeren bayerischen Familien. Laut Daten des Statistischen Bundesamts mussten 2008 in Deutschland rund 5,5 Millionen Haushalte mehr als zehn Prozent des Nettoeinkommens für den privaten Energiebedarf aufwenden; im Jahr 2011 traf dies bereits auf fast 7 Millionen Haushalte zu. Zwar seien laut Piendl vor allem das Einsparen von Energie, die Förderung regenerativer und alternativer Energiequellen sowie energetische Gebäude-Sanierungen langfristig sinnvolle Maßnahmen hin zu moderaten und stabilen Energie-Preisen. Doch auch die örtlichen Energie-Versorger sieht der Landes-Caritasdirektor in der Pflicht. "Armut muss nicht nur von der Politik, den Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Gruppen bekämpft werden, sondern auch von der Wirtschaft", so Piendl.

 

Große Anerkennung für Asylsozialberatung der bayerischen Caritas

Landtagspräsidentin Barbara Stamm (Foto) hat die engagierte und "hoch professionelle" Arbeit der bayerischen Caritas in der Asylsozialberatung gelobt. Vor allem den Einsatz der Caritas-Ehrenamtlichen,
die sich in der Sprach-Vermittlung und in der Integration von Asylbewerbern in ihrem jeweiligen sozialen Umfeld einbringen, würdigte Stamm am Rande des Festakts zur Verleihung der 50.000 bayerischen Ehrenamts-Karte im Landtag. Die bayerische Caritas leistet den größten Teil, nämlich rund zwei Drittel, der Asylsozialberatung im Freistaat.

 

Achter Dialogtag der KJS Bayern

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum achten Dialogtag der Katholischen Jugendsozialarbeit
(KJS) Bayern in die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg gekommen. Namhafte Referentinnen und Referenten gestalteten den Dialogtag mit Impulsen aus der Praxis und regten mit Ihren Einsichten zur intensiven Kleingruppen-Arbeit an. Unter anderem berichtete Markus Schnapka (links), Beigeordneter für Kinder, Jugend, Familien und Integration der Stadt Bornheim, als Gast aus der Arbeit in Nordrhein-Westfalen, Reiner Prölß (rechts) sprach als Referent für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg.