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Sozialcourage Spezial Flucht und Migration

Lernen stärkt das Selbstvertrauen

Die ersten neun Monate besteht für Flüchtlinge ein Arbeitsverbot in Deutschland. Im Projekt „Maorie“ - Mannheimer Orientierungskurse für Flüchtlinge der Mannheimer Caritas können sie wenigstens einen Deutsch- und einen Orientierungskurs machen. Das Bewusstsein, etwas Sinnvolles zu tun, stärkt ihr Selbstwertgefühl.

Flüchtlinge beim DeutschkursDie Teilnehmer von „Maorie“ drücken gern die Schulbank. Gabriela Crisand

Politisch verfolgt, auf der Flucht - und nun auf dem Abstellgleis: Viele Flüchtlinge sind in Deutschland zum Nichtstun verurteilt. In Mannheim können sie die Wartezeit nutzen und lernen neben der Sprache Land und Leute kennen.

Jamshid Alipur aus Afghanistan ist Goldschmied. "Ich würde gerne wieder in meinem Beruf arbeiten", sagt er. Weil er von den Taliban verfolgt wurde, hat er mit seiner Frau und drei Kindern Afghanistan verlassen. Er möchte ihren Lebensunterhalt gern selbst erwirtschaften. Doch er darf es nicht.

Nichts tun - das ist das Los vieler Flüchtlinge. Sie fühlen sich überflüssig, haben keine Aufgabe. Sie sind da und warten. Sie warten, weil sie sich entweder im Asylverfahren befinden oder als Asylbewerber abgelehnt wurden und einen Duldungsstatus bekommen haben. Mit dem Projekt "Maorie" - Mannheimer Orientierungskurse für Flüchtlinge beim Caritasverband Mannheim - können sie die Zeit des Asylverfahrens gestalten. In der Staatlichen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge (SGU) und in kommunalen Unterkünften in Mannheim leben viele Menschen, die keinen Anspruch auf Angebote zur Integration haben. Für sie ist "Maorie" die einzige Chance.

Das Projekt ist Hilfe zur Selbsthilfe: Per Ausnahmegenehmigung absolvieren die Flüchtlinge für zwei bis drei Wochen ein Praktikum. Zuvor machen sie einen Deutsch- und einen Orientierungskurs zum Asylverfahren, zum Schulsystem und zur Kindererziehung, zu Gesundheit, Wohnungssuche, Arbeitsleben sowie zu Perspektiven einer Rückkehr ins Herkunftsland. Die größten Erfolge sieht Lehrer Daniel Aue so: "Menschen, die im Vorstellungsgespräch kein Wort Deutsch sprachen, können sich nach ein paar Monaten verständigen."

Die "Maorie"-Teilnehmer sind glücklich, etwas tun zu können. Das wirkt sich auf ihre Lebenssituation und auch auf ihre Kinder aus. "Wir sind doch ein Vorbild", weiß Jamshid Alipur als Familienvater. Seine Kinder sind stolz, dass sich sein Deutsch verbessert. Der Kurs ermöglicht es ihm, etwas Sinnvolles zu tun, und das wirkt positiv auf sein Selbstwertgefühl.

Ehrenamtliche bieten über den Kurs hinaus Nachhilfe an. Das freie Sprechen wird in einem Gesprächskreis geübt, Filmabende trainieren das Hörverständnis. Auch Kurse zu Word, Excel, Internet sowie zum Erstellen einer Bewerbungsmappe werden angeboten.

Zurzeit lebt Jamshid Alipur mit seiner Familie in einer Einzimmerwohnung. Das will er ändern. "Maorie" ist für ihn der Anfang für eine bessere Zukunft in Deutschland.  

Autor/in:

  • Gabriela Crisand
Sozialcourage Ausgabe Sozialcourage, Spezial/2014: caritas.de