München.
Die Caritasverbände Bamberg, Kempten,
Miltenberg
und München gehören zu den Siegern eines bundesweiten Wettbewerbs, den das
Bundesministerium für F
amilie, Senioren, Frauen und Jugend
ausgeschrieben hatte, um das freiwillige Engagement aller Generationen zu
fördern. Ziel des Programms ist insbesondere die verstärkte Einbindung des
Erfahrungswissens Älterer, die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an
bürgerschaftliches Engagement und die Integration von Migrantinnen und
Migranten. Außerdem sollen Frauen und Männern in der Erwerbs- und in der
Familienphase im Rahmen der Freiwilligendienste angesprochen werden. Die vier
Projekte werden vom Landes-Caritasverband koordiniert und vom Bund drei Jahre
lang mit jeweils 50.000 Euro pro Jahr gefördert. Im Rahmen des neuen Programms
"Freiwilligendienste aller Generationen" werden die Freiwilligen
mindestens acht Stunden wöchentlich über einen Zeitraum von
mindestens sechs Monaten investieren. Auf der Grundlage verbindlicher
Vereinbarungen werden sie in vielfältigen Einsatzfeldern tätig: Im Gegenzug
erhalten die Freiwilligen Ansprüche auf Qualifizierung, kontinuierliche
Betreuung und Begleitung sowie eine gelebte Anerkennungskultur.
Bundesministerin Ursula von der Leyen sagte bei der Vorstellung der Aktion in
Berlin: „Die Projekte sollen wie Leuchttürme Signale für einen neuen
Freiwilligendienst senden, deshalb nennen wir sie auch Leuchttürme.“
Die vier
Projekte haben unterschiedliche Schwerpunkte. Der Caritasverband Bamberg möchte
soziale Dienste in den Gemeinden stärken. Der Caritasverband Kempten will ein
Netzwerk für eine familienfreundliche Stadt schaffen. Der Caritasverband
Miltenberg
will gemeinsam mit anderen Sozialorganisationen
eine Freiwilligenagentur aufbauen. In Ismaning, einer Gemeinde im Umfeld von
München, will die Caritas verschiedene Altersgruppen und Menschen
unterschiedlicher Kulturen zueinander bringen.