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Sozialcourage Interview

Hilfe in Gaza: Caritas fordert offene Grenzübergänge und sichere Verteilung

Obwohl endlich humanitäre Hilfe in den Gazastreifen kommt, kämpfen die Menschen weiter ums Überleben. Esther Baron sprach mit Oliver Müller, Leiter von Caritas international, über die Lage vor Ort und was nun passieren muss.

Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, steht in hellblauem Hemd vor einer unscharfen Landkarte.Lebensmittel, Medikamente und Spezialnahrung werden gerade für Kinder dringend benötigt, sagt Ci-Leiter Oliver Müller.@ Bente Stachowske/Caritas international

Wie ist die humanitäre Lage in Gaza?

Die Lage verbessert sich, ist aber nicht zufriedenstellend. Es sind nur zwei Grenzübergänge offen. Damit besteht nach wie vor eine Verknappung von Hilfsgütern. Wir fordern daher die Öffnung aller Grenzübergänge und den freien Zugang für Hilfsorganisationen.

Was wird gebraucht?

Ganz oben auf der Liste stehen Lebensmittel, Medikamente, Spezialnahrung für mangelernährte Kinder und für erkrankte Personen. Angesichts des nahenden Winters wird Material benötigt, um zerstörte Häuser bewohnbar zu machen oder um provisorische Unterkünfte abzudichten. 90 Prozent des Wohnraums in Gaza sind zerstört.

Wie viele Menschen sind betroffen?

Nahezu alle, insgesamt 2,1 Millionen. Die Hälfte der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche. Diese leiden am stärksten unter der massiven Zerstörung. Abgesehen davon ist alles, was dem Leben Struktur gibt, zum Beispiel Schulunterricht, nur rudimentär vorhanden.

Wie ist die Sicherheitslage?

Sie hat sich wesentlich verbessert, weil der Waffenstillstand vom 10. Oktober im Großen und Ganzen hält. Bis dahin wurden die Menschen im Land hin- und hergetrieben. Aber: Angesichts der massiven Bombardierung liegen vermutlich sehr viele Blindgänger in den Trümmern. Es ist leider nach kriegerischen Auseinandersetzungen immer so, dass noch lange danach Menschen verletzt oder getötet werden, vor allem spielende Kinder oder Menschen, die in ihren zerstörten Häusern nach Habseligkeiten suchen.

Wie stellt Caritas international sicher, dass es an den Verteilstellen nicht zu Gewalt kommt?

Der Skandal der letzten zwei Jahre war, dass es eine derartige Verknappung von Hilfsgütern gab und damit eine so große Not, dass die Menschen geradezu in die Verzweiflung getrieben wurden. Wenn jemand für sein hungerndes Kind dringend Lebensmittel benötigt, damit es nicht stirbt, ist es völlig verständlich, dass es auch zu chaotischen Situationen kommt. Die Caritas hat viel Erfahrung darin, auch in einer schwierigen Situation Hilfsgüter zu verteilen. Wenn die Not so groß ist, dann braucht es sichere Lagerhäuser und ein sicheres Verteilungssystem, bei dem auch die Gefahr von spontanen Plünderungen ausgeschlossen wird.

Wie ist die Spendenbereitschaft?

Wir sind dankbar, dass auch für Gaza gespendet wurde. Wir stellen aber gleichzeitig fest, dass es nicht zu einer großen Spendenbewegung gekommen ist. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass Menschen durch den fortdauernden Krieg verunsichert sind und sie sich die Frage stellen: Kommt meine Hilfe überhaupt an?

Kommt die Hilfe an?

Eindeutig ja.

Das Gespräch basiert auf der Lage am 17. November 2025.

Autor/in:

  • Esther Baron
Sozialcourage Ausgabe Sozialcourage, 04/2025: caritas.de