Jugendsozialarbeit  

Alle jungen Menschen haben als Ebenbilder Gottes unabhängig von ihrem Status, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Religion oder von sonstigen Merkmalen Anspruch auf selbstbestimmte Teilhabe am sozialen Leben und auf einen würdevollen Platz in einer inklusiven Gesellschaft. Zur Verwirklichung dieses Anspruchs und als Beitrag zur Chancengerechtigkeit für Mädchen und Jungen, junge Frauen und junge Männer unterstützen die bayerischen katholischen Träger der Jugendsozialarbeit, eines eigenständigen Leistungsbereichs innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe, die soziale, schulische und berufliche Integration sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen mit besonderem Förderbedarf. Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft verwirklicht so einen spezifischen jugendpastoralen Dienst der Kirche in Bayern. In der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Bayern sind die diözesanen Gliederungen der katholischen Jugendsozialarbeit sowie überregional tätige katholische Sozial- und Jugendverbände und Orden zusammengeschlossen, um so verstandene Jugendsozialarbeit gemeinsam mit ihren Partnern in Politik und Verwaltung, Kirche und Gesellschaft weiterzuentwickeln, in fachlicher und in programmatischer sowie in organisatorischer Hinsicht politisch zu vertreten und zu fördern und somit jungen Menschen Lebenschancen zu eröffnen.

Präambel zur Ordnung der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern

Die KJS Bayern ist die Landesarbeitsgemeinschaft der katholischen Träger der Jugendsozialarbeit in Bayern. Ziele und Aufgaben, Mitglieder und Arbeitsweisen können der Ordnung der KJS Bayern entnommen werden. Dem Vorstand der KJS Bayern gehören derzeit Axel Möller (Kolping-Bildungswerk Bayern), Gabriele Ranz (agke Augsburg) und Ludwig Weber (KJSW Landshut) sowie Michael Kroll (Geschäftsführer) an. 

News und Informationen

Neuigkeiten & Positionen

Eigenmittel in der Kinder- und Jugendhilfe: Der Bayerische Jugendring, die Freie Wohlfahrtspflege und die LAG Jugendsozialarbeit Bayern haben gemeinsam eine Gesetzesinitiative zur Klärung der Eigenmittelerfordernis bei Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gestartet. Die drei Organisationen streben gemeinsam eine Ergänzung im Bayerischen Ausführungsgesetz der Sozialgesetzbücher (AGSG) an. Inhalt dabei ist eine Klärung der gesetzlichen Definition von Eigenmitteln und Eigenleistungen, die im SGB VIII von freien Trägern gefordert werden. Dazu soll, analog zu anderen Bundesländern, gesetzlich klargestellt werden, dass Eigenleistungen wie ehrenamtliche Mitarbeit und die von den Trägern zu erbringenden Gemeinkosten auch zu den Eigenleistungen gezählt werden müssen, damit diese in ihrer Leistungskraft nicht überfordert werden.Der im Oktober von der Vollversammlung des BJR beschlossene Vorschlag wird nun ins Gespräch mit Politik und Ministerien gebracht, um nach einer möglichst einvernehmlichen und raschen Lösung zu suchen.

Ausbildungslosigkeit junger Menschen stoppen: Caritas und BAG KJS fordern anlässlich der Veröffentlichung der bundesweiten Ausbildungszahlen im Oktober 2019 in einer gemeinsamen Erklärung sowie einer Pressemeldung ein Recht auf Bildung und den Ausbau von Förderangeboten.

Neuer Vorstand für die Katholische Jugendsozialarbeit: Die Mitgliederversammlung der KJS Bayern hat im Juli 2019 ihren Vorsitzenden Axel Möller vom Kolping-Bildungswerk Bayern einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Zu seinen neuen Stellvertreter*innen wurden Gabriele Ranz (agke Augsburg) und Ludwig Weber vom KJSW in Landshut gewählt.Zur Meldung.

Auszeichnung für Joachim Unterländer: Die KJS Bayern hat den ehemaligen Landtagsabgeordneten und langjährigen Vorsitzenden des Sozialpolitischen Ausschusses des bayerischen Landtags, Joachim Unterländer, mit ihrem Goldenen Tropfen 2018 geehrt.

Inklusion in der Katholischen Jugendsozialarbeit in Bayern: Der Vorstand der KJS Bayern hat ein Grundlagenpapier als "Annäherung" an Fragen zur Inklusion in der Jugendsozialarbeit veröffentlicht.

Nichtraucherschutz: Die Landesstelle für Katholische Jugendsozialarbeit in Bayern hat ein  Hinweisblatt für Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zum Gesundheitsschutzgesetz des Freistaats Bayern, das am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist, zusammengestellt. 

Fortbildungen: Die EJSA Bayern bietet stets interessante und praxisnahe  Fortbildungen für Mitarbeiter(innen) der Jugendsozialarbeit an.

Junge Geflüchtete:

Wenn die Perspektive fehlt. Die Situation junger Flüchtlinge in Bayern.  Forderungen der vier konfessionellen Jugendhilfe-Verbände zum Pressegespräch am 12. Mai 2017 in München. 

Schnittstellen zwischen Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung am Beispiel der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge: Im Rahmen dieses bundesweiten Projekt der Katholischen Jugendsozialarbeit in Kooperation mit den Erziehungshilfen wurde die  Handreichung "Kriterienkatalog und Einschätzungsbögen" veröffentlicht. Diese soll Fachkräften in der freien und öffentlichen Jugendhilfe die Einschätzung junger Flüchtlinge mit Blick auf deren Betreuungsbedarf erleichtern und helfen, deren persönliche Entwicklung zu dokumentieren. 

Unbegleitete (minderjährige) Flüchtlinge - Jugendwohnen bietet Chancen und hat Grenzen: Die LAG Jugendsozialarbeit Bayern beschreibt in einer aktuellen Position das Selbstverständnis der Einrichtungen des Jugendwohnens nach § 13 Abs. 3 SGB VIII im Kontext der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge.

Perspektiven bieten! Vor dem Hintergrund einer Stellungnahme des Kolping-Bildungswerk Bayern e. V.hat der Vorstand der KJS Bayern 16 Forderungen zur weiteren Verbesserung der Situation junger Flüchtlinge in Bayern veröffentlicht.

Jugendsozialarbeit

Vor Ort für Sie da

Ansprechpartner*innen

Referent für Jugendsozialarbeit im Landes-Caritasverband Bayern und Geschäftsführer der KJS Bayern ist  Michael KrollTel.: 089 54497-140, Mitarbeiterin im Sekretariat ist Valentina Müller, Tel.: 089 54497-142. 

Die Diözesanbeauftragten für Jugendsozialarbeit in den sieben bayerischen Diözesen sind:

Augsburg: Gabriele Ranz (agke Augsburg)

Bamberg: Ursula Kundmüller (DiCV Bamberg)

Eichstätt: Bernd Leitner (DiCV Eichstätt)

München und Freising: Rita Walko (DiCV München und Freising)

Passau: Erika Paul (DiCV Passau)

Regensburg: Robert Gruber (AGkE Regensburg)

Würzburg: Sabrina Göpfert (DiCV Würzburg)