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Sozialcourage Vermittlung

Manche suchen die Herausforderung

Dass es schwierig wird, wissen sie von Anfang an. Pflegekind mit einer Behinderung aufzunehmen, erfordert Mut, Neugier, sicher auch eine Portion Lust auf das Abenteuer „Leben“ und einen festen Stand im eigenen Leben.

Lothar Busch sucht und begleitet sie über Jahre im Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen in Münster. 

Leicht ist es nicht sie zu finden. Aber es gibt sie, die „besonderen Menschen, die besondere Lebensentwürfe haben“. Die erhofft sich Lothar Busch beim Sozialdienst katholischer Frauen in Münster für „besonders entwicklungsbeeinträchtigte“ Pflegekinder. Manche „suchen gerade diese Herausforderung“, hat Busch immer wieder erfahren. Ein Wagnis ist es in der Tat, denn die Kinder haben eine körperliche oder geistige Behinderung und ungefähr die Hälfte von ihnen ist durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt. Für sie gibt es die „Westfälischen Pflegefamilien“, in denen die Eltern eine pädagogische oder medizinische Qualifikation haben oder eine besondere Eignung zum Beispiel aus der Erziehung eigener Kinder aufweisen.

Immer mehr Paare trauen es sich zu, auch wenn sie um die zu erwartenden Schwierigkeiten wissen. Die Zahl der Westfälischen Pflegefamilien wächst, während die Anzahl der Pflegefamilien an sich stagniert. 365 besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder in Pflegefamilien weist die Statistik der Caritas in der Diözese Münster für das vergangene Jahr aus.

Genug sind es allerdings nie. Über Internet und regelmäßige Info-Veranstaltungen im Haus der Familie werben Lothar Busch und seine Kollegen für diese besondere Lebensaufgabe. „Sechs bis zwölf Interessenten kommen immer“, sagt Busch. Immer bleiben auch ein paar davon, die am Vorbereitungsseminar teilnehmen. Im Abschlussgespräch wird geschaut, „welchen Kindern sie gerecht werden könnten“. Sie selbst entscheiden, „was sie sich zutrauen“, betont Lothar Busch.

Letztlich nehmen ungefähr die Hälfte der Paare tatsächlich Kinder nach einem intensiven Anbahnungsprozess auf, der sich in der Regel drei bis sechs Monate hinzieht. Vertrauen muss aufgebaut werden und vor allem muss das Kind die neuen Eltern wollen. Viele leben vorher schon in Einrichtungen der Jugendhilfe oder in Bereitschaftspflegefamilien, die sie im Notfall erst einmal aufgenommen haben.

Zu Behinderungen oder Alkoholschädigung kommt „fast immer ein traumatischer Hintergrund dazu“, weiß Busch. Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch haben sie erlebt, „Dinge, die man sich manchmal nicht vorstellen kann“, sagt Busch. Wobei Kinder in jüngerem Alter in der Regel keine bewusste Erinnerung daran hätten. Doch Narben bleiben und die können später wieder aufbrechen.

Auch die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zeigen sich nicht unbedingt sofort. Bis zu einem Alter von vier Jahren seien die Folgen häufig schwer festzustellen. Später leiden die Kinder unter Konzentrationsstörungen oder können sich Dinge nicht merken, was zu entsprechenden Problemen in der Schule führt. Lothar Busch ist froh, in relativer Nähe in Walstedde einen Arzt zu haben, der bundesweit als der Experte in der frühen Diagnostik von Alkoholschädigungen gilt.

„Es wird einfacher, wenn die Pflegeeltern wissen, dass das Kind es einfach nicht kann“, sagt Busch: „Dann können sie hinschauen, wie es Spaß macht, mit dem Kind zu leben.“ Bei Problemen stehen er und seine Kolleginnen im Hintergrund immer bereit, begleiten Kinder und Familien häufig über viele Jahre bis zum Erwachsenenalter. Bei diesen besonderen Kindern ist die Fallzahl pro Mitarbeiter begrenzt, Lothar Busch betreut maximal 14. Damit bleibt genügend Zeit.

Autor/in:

  • Harald Westbeld
Sozialcourage Ausgabe Münster, 04/2017: caritas.de